SJ/VSStÖ-Erfolg: Studienkarte endlich bis 26!
"Seit die Familienbeihilfe auf 24 Jahre beschränkt wurde fordern wir, dass Studierende trotzdem weiterhin Anspruch auf günstige Öffi-Tarife für den Weg zu ihren Universitäten haben müssen", so SJ-Landesvorsitzender und SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Max Lercher "Das ist eine Frage sozialer Gerechtigkeit! Jede Studentin, jeder Student muss die Möglichkeit haben den Studienalltag ohne Einschränkungen zu bestreiten - unabhängig vom Wohnort und dem Einkommen der Eltern. Und vor allem für Studierende, die aus dem Umland nach Graz pendeln sind Öffi-Tickets ein enormer Kostenfaktor. Hier setzen wir ab dem Sommersemester an. Unabhängig von der Familienbeihilfe werden alle Studis bis 26 Anspruch auf die verbilligten Studienkarten haben!"
"Wir vom VSStÖ haben parallel dazu Gespräche mit dem steirischen Verkehrsverbund geführt, um eine schnelle und konstruktive Umsetzung unserer Forderung im Sinne der Studierenden zu garantieren. ÖH-Med-Graz Vorsitzender Simon Fandler hat für uns in den Verhandlungen ausgezeichnete Arbeit geleistet. Gemeinsam mit dem Grazer Mobilitätsscheck kostet so ein 4-Monats-Ticket in Graz 44 Euro.", so VSStÖ-Graz-Vorsitzender Klemens Wieringer. "Die neue Regelung der Studienkarten ist ein erster Schritt, um Studierenden eine kostengünstigere, legale Nutzung der Öffis zu garantieren. Um Vergleich sind sie jedoch nach wie vor zu teuer."
Besonders erfreut sind die Sozialistische Jugend und der VSStÖ darüber, dass die steirische Landesregierung dieses Problem nun erkannt hat: Der Antrag zur Entkoppelung der Studien-Ermäßigung von der Familienbeihilfe wurde von der Regierung einstimmig beschlossen. Nichtsdestotrotz betonen Lercher und Wieringer die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen um soziale Hürden für Studierende aufzubrechen, allen voran fordern sie eine faire bundesweite Neuordnung des Stipendiensystems.










