Donnerstag 20. Juni 2013
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SJ-Graz: FPÖ einmal mehr im neonazistischen Milieu

Durch die Einladung Franz Radls zeigt sich einmal mehr die Nähe der Freiheitlichen Partei zum Rechtsextremismus und zum offenen Neonazismus. Radl, der immer wieder im rechtsextremen Spektrum auffällt, war unter anderem Mitglied in der „Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition", kurz Vapo, die aufgrund der Briefbombenaffäre von der Polizei zerschlagen wurde.


Müsste dies eigentlich Skandal genug sein, wurde Radl allerdings auch noch von einem Stadtpolitiker der FPÖ mit „Heil Hitler" begrüßt.

Für die Sozialistische Jugend Graz ist das nur ein Indiz mehr für die mittlerweile offene Annäherung der FPÖ an das Neonazi-Spektrum, sowie eine Verhöhnung der Millionen Opfer der Shoah. „Dass dies ein gerichtliches Nachspiel haben muss, versteht sich von selbst, schließlich fallen „Heil Hitler"-Rufe eindeutig unter das Verbotsgesetz", so Markus Wagner, Geschäftsführer der SJ-Graz. „Das erschreckende ist für mich jedoch, dass solche Ausrufe nicht mehr Aufsehen erregen. Das zeigt wieder einmal, dass Rechtsextremismus und Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft Fuß gefasst haben.", stellt Wagner weiter fest.

Für die SJ-Graz ist somit klar, dass es von der SPÖ an diese Partei keinerlei Annäherung geben darf. „Eine Partei die ganz klar immer weiter ins Neonazi-Milieu drängt, kann kein potenzieller Koalitionspartner für die Sozialdemokratie sein. Antifaschismus sollte oberste Priorität in der SPÖ haben.", so Johannes Swoboda, Sprecher der Sozialistischen Jugend Graz.



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